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Wie wird Ihre Kundenzeitung ein Erfolg?

1. Medien sind mächtig
Es gibt wichtigere Bedürfnisse als Informationen. Der Mensch kann ohne Sauerstoff gerade drei Minuten überleben, ohne zu trinken etwa drei Tage, ohne zu essen drei Wochen. Informationen sind also nicht wirklich lebenswichtig. Man kann gut drei Tage ohne Zeitung oder drei Wochen ohne Internet auskommen. In unserer hoch technisierten Welt jedoch nehmen Medien einen wichtigen Platz ein. Mit ihrer Information thematisieren sie, was um uns herum passiert und setzten auf den Speisezettel, was wir wahrzunehmen haben. Sie filtrieren die Welt aus der Optik der Journalisten, bestimmen unsere Gedanken, beeinflussen Entscheidungen und üben Druck auf alle Bereiche des Lebens aus. Man spricht auch von einer vierten Macht. Medien und damit die Informationen, aus denen sie bestehen, transportieren, ohne dass wir uns dessen bewusst sind ein Stück „Welt" in unsere Stube. Genau das gleiche tut Ihre Kundenzeitung: Sie transprotiert ein Stück Ihrer Welt in die Stube Ihres Kunden. Unser Ziel ist, dass Sie in der Welt Ihres Kunden zu einem gern wahrgenommen Gast werden.

2. Optik und Aufbereitung sind kriegsentscheidend
Der Einfluss des Fernsehens ist am Blätterwald nicht spurlos vorübergegangen. Reine Textseiten, auch Bleiwüste genannt, sind nur noch bei konservativen Zeitungen anzutreffen. Die meisten Blätter sind zu einer lockeren Darstellung übergegangen, illustrieren ihre Meldungen, bringen Fotografien auf jeder Seite, man arbeitet mit Infografiken. Die Leser sind von den Publikumstiteln verwöhnt und ihre Wahrnehmungsgewohnheiten treten auch bei einer Kundenzeitung nicht außer Kraft. Wichtigster Hinweis deshalb für alle Kundenzeitungen: Sie müssen sich inhaltlich und optisch mit anderen Titeln messen können.

3. Gestaltung ist kein programm auf dem rechner
Um Gestaltungsaufgaben überhaupt lösen zu können, bedarf es verschiedener Überlegungen. Das ist bei elektronischen Medien nicht anders als bei Printmedien. Erstens denken, zweitens Grafik. Ohne Konzeption verkommt die schönste Gestaltung zur musealen Anschauung. Dazu gibt es Rahmenbedingungen, die einschränken: Drucktechnik, Medienrecht, Datenübermittlung etc. Die Kenntnis dieser Einflussgrößen verhindert einen Blindflug.

4. Umfang entscheidet über lesen und tod
Und der richtige Umfang ist: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

5. kundenzeitungen sind keine Eintagsfliegen
Sie bezweifeln, dass das Bindungs-Prinzip von Kundenzeitungen wirkt? Warum wird dann selbst in absatzschwachen Zeiten nur jedes zehnte einmal begonnene Kunden-Magazin wieder aufgegeben? Wir meinen: Weil Kundenzeitungen ihre Wirkung tun. Sonst würden sie schnell wieder von der Bildfläche verschwinden. Denn:

  • es ist teuer eine gute Kundenzeitung zu machen
  • es ist nicht einfach
  • Sie werden dazu einen Experten brauchen oder selbst Experte werden müssen

6. immer wieder sonntags
Faustregel für das Erscheinen: Mindestens vier mal im Jahr. Erscheint sie seltener, wird sie nicht als regelmäßig wahrgenommen und kann dann ihre Bindungsfunktion nicht mehr erfüllen.

7. experten für lebensgefühl an die front
Weil es neben den schon erwähnten Fakten noch ein Prinzip gibt, das bei denen, die die Zeitung lesen, wirksam ist: Menschen, die das Magazin lesen, definieren sich nicht über die Produkte! Sie definieren sich über das vermittelte Lebensgefühl, das die redaktionellen Beiträge vermitteln. Und mal Hand aufs Herz: Sind Sie Experte für das Vermitteln von Lebensgefühl? Deshalb kann man es gar nicht oft genug betonen: Im Vordergrund des Konzeptes für ein Kundenmagazin stehen niemals die Produkte des Unternehmens, sondern immer die Themen. Es sind die Themen der redaktionellen Beiträge, die das Lebensgefühl Ihrer Leser steuern, spiegeln, verstärken und die letztendlich den Erfolg Ihres Kundenmagazins ausmachen.

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04.11.2008

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